Am Samstag, dem 24. Mai, dem ersten Tag des neuen Doppelsolos von Mella Jaarsma | Roy Villevoye in der Kunsthal KAdE und der Installation von GEGERBOYO in der Elleboogkerk, findet ein Gespräch zwischen allen Künstlern statt. Moderiert wird dieses Gespräch von der Kunsthistorikerin Meta Knol. Die Sprache dieser Veranstaltung ist Englisch.
Mella Jaarsma und Roy Villevoye können auf eine mehr als 30-jährige Zusammenarbeit zurückblicken. Jaarsma zog Mitte der 1980er Jahre aus den Niederlanden nach Jakarta, um zu studieren, und ließ sich dann in Yogyakarta nieder, wo sie seither lebt und arbeitet. Als Künstlerin erforscht sie kulturelle Vielfalt und Identität anhand von Themen wie dem Körper und seiner Umhüllung sowie der Rolle von Lebensmitteln (Konsum und Produktion). Villevoye ist seit den frühen 1990er Jahren häufig zu den Asmat in Papua gereist, hat eine sehr persönliche Beziehung zu der dortigen Gemeinschaft aufgebaut und reflektiert diese Begegnungen und Erfahrungen in seinen Arbeiten. Beide Künstler schaffen Dialoge zwischen verschiedenen Kulturen und fordern den Betrachter auf, sich kritisch damit auseinanderzusetzen, wie "der Andere" definiert und wahrgenommen wird.
GEGERBOYO ist ein Gemeinschaftsprojekt von Enka Komariah, Prihatmoko Moki, Anjali Nayenggita, Vendy Methodos (2017-2023), Dian Suci (2017-2022) und Ipeh Nur (2019-2022), gegründet im Juni 2017 in Yogyakarta, Indonesien. Die Arbeit von GEGERBOYO ist von Indonesien inspiriert, insbesondere von javanischen kulturellen Traditionen, städtischer Kultur, der Beziehung zwischen beiden und Verbindungen zu aktuellen soziopolitischen Phänomenen.
Alle Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich auf ihre Weise mit den Beziehungen zwischen Menschen und Grenzen, und gemeinsam mit Meta Knol erkunden sie ihre Praktiken, Kunstformen und Motivationen.
Wann: Samstag, 24. Mai
Zeit: 15.00 - 16.30h.
Standort: Kunsthalle KAdE (Eemzaal)
Kosten: 5 € (exkl. Eintrittspreis)
Sprache: Englisch



